Wahlleistungen in der Schwangerschaft

Außer den in der allgemeinen Mutterschaftsvorsorge vorgesehenen Untersuchungen, bieten wir Ihnen noch andere evtl. für Sie sinnvolle Untersuchungen an:

Zusätzlich zur ersten Blutentnahme für den Mutterpass können wir noch weitere Infektionstiter, z.B. Toxoplasmose, Cytomegalie oder Parvovirus bestimmen. Eine Erstinfektion mit diesen Erregern kann auf das Kind übergreifen und Komplikationen verursachen. Wenn zu Beginn der Schwangerschaft bereits ein positiver Antikörpertiter besteht, ist eine Erstinfektion in der Schwangerschaft ausgeschlossen. Sollte das nicht der Fall sein, wird empfohlen, die Untersuchungen alle 8-12 Wochen zu wiederholen.

Außerdem kann zum selben Zeitpunkt der Vit. D-Spiegel bestimmt werden. Sollte sich ein (rel. weit verbreiteter) Vit. D Mangel zeigen, so kann man diesen einfach therapieren.

Akupunktur gegen Schwangerschaftsbeschwerden wie z.B. Übelkeit, Wassereinlagerungen oder Rückenbeschwerden kann zu jeder Zeit der Schwangerschaft bei Bedarf durchgeführt werden.
Akupunktur ist zur Geburtsvorbereitung ab der 36. Schwangerschaftswoche möglich. Auch viele Beschwerden in der Schwangerschaft können durch Akupunktur behandelt werden.

Image

Zwischen der 11+0 und 13+6 SSW können wir auf Wunsch ein Ersttrimesterscreening durchführen. Hier führen Blutwerte  und Ultraschallmarker in Zusammenschau mit dem Alter der Mutter zu einer Berechnung des individuellen Trisomierisikos (für Trisomie 13, 18 und 21). Die Entdeckungsrate ist um die 90%.

Ebenfalls ab der 11. Schwangerschaftswoche kann ein NIPT (nicht invasiver Pränataltest) die genannten Trisomien mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit (Trisomie 21 über 99%, bei Trisomie 13 und 18 über 93%) detektieren. Hier wird zellfreie DNA des Kindes im Blut der Mutter detektiert und ausgewertet. Auch bei der Wahl dieses Tests (bei uns Harmony) wird zeitgleich eine Sonografie durchgeführt.

Gerne machen wir auf Wunsch zusätzliche sonografische Untersuchungen. Für ein 3 und 4D Ultraschall eignet sich die Zeit zwischen der 25. und 30. Schwangerschaftswoche am besten.

Ein Vaginalabstrich auf B-Streptokokken wird nach der 32. SSW entnommen. Er dient der Risikobestimmung einer Neugeboreneninfektion und der Einleitung vorbeugender Maßnahmen zur Entbindung.